Shopware im Business to Business-Einsatz (B2B)


Ist Shopware B2B-Ready? Die Antwort lautet: Ja, teilweise. Shopware bietet durch seinen modularen Aufbau und die verschiedenen Möglichkeiten, die bestehende Codebasis funktionell zu erweitern, eine gute Ausgangslage, B2B-Funktionalitäten einzubringen und unternehmensspezifische Prozesse abzubilden. Allerdings sind umfassende Erweiterungen noch nicht sehr verbreitet.


GRiDDS hat im Rahmen von Kundenprojekten eine Reihe Erweiterungen umgesetzt, die teilweise eine sehr dezidierte Funktionslogik abbilden, andere wie Corporate Structure und OrderFields Templates sind bewusst sehr generisch gehalten und so in der Lage, mit geringem Aufwand, sich an spezifische Anforderungen eines Unternehmens, adaptiv anzupassen.


Architektureller Aufbau

GRiDDS Corporate Structure bildet Unternehmensstrukturen ab und stellt damit den Kern der B2B-Shop Plugins von GRiDDS dar. Dabei ist die Erfassung von beliebigen Standorten, Abteilungen und ihren variabel zuteilbaren Kostenstellennummern und Mitarbeitern möglich - auch unter Berücksichtigung von Mutationen von Mitarbeitern innerhalb der Unternehmensstruktur

GRiDDS Phone Numbers erweitert die Unternehmensstrukturen um eine Telefonnummern- und Abonnement-Verwaltung,

GRiDDS Price Rules
ermöglicht eine Individualisierung der Preisstruktur und Sortimentsauswahl pro Unternehmen.

GRiDDS Order Fields Template
erweitert die Shopware Bestellungen um unternehmensspezifische, konfigurierbare zusätzliche Bestellinformationen und bildet somit eine Schlüsselfunktion zur Anbindung an Backoffice-Systeme und Schnittstellen.


Shopware Core, Backend und Pluginarchitektur


Mit Ausnahme der GRiDDS Order Fields Template besitzen alle Plugins eine eigene, auf das ORM Framework Doctrine aufbauende Persistenz, umfangreiche Domänen sowie Controllerfunktionalität, die insbesondere für das Backend verwendet wird.


Plugin Management

Shopware besitzt ein sehr einfach gehaltenes Plugin Management ohne automatisiertes Management der Persistenz, wie man es z.B. von TYPO3 kennt. Zur einfacheren Umsetzung der Installations-, Deinstallations- und  Aktualisierungsfunktionalität haben wir die Shopware Funktionalität in wiederverwendbare Module gepackt. Dies beinhaltet auch das Managen von Resourcen für das Access Management sowie kleinere, für das Backend verwendete Funktionalitäten.


Domain

Die Domänenobjekte repräsentieren die Unternehmen, Abteilungen, Standorte, Telefonnummern und Rabatte. Sie basieren auf Shopware's Entities, die wiederum auf Doctrine Entities basieren.
GRiDDS Price Rules und GRiDDS Phone Numbers verwenden die Domäne von GRiDDS Corporate Structure. Shopware bietet keine Unterstützung für Plugin-Cross-Referenzierung, sodass unsere Plugins selbst dafür sorgen, dass jederzeit die benötigten Domänen geladen und verfügbar sind.


Application / Controller

Die Application/Controllers werden zur Datenbereitstellung für die Backend-Komponenten benötigt, dazu werden Objekte verschiedenster Repositories geladen und deren Daten über die REST-Schnittstelle ausgeliefert.

Während Shopware das gesammte Handling der REST Schnittstelle übernimmt, wird die Datenaggregation von uns selbst durchgeführt, da Shopware Referenzen zwischen Doctrine Entities nicht automatisch auflöst.


Backend

Das Shopware Backend selbst ist eine Single Page Application, Daten werden mit dem Core lediglich über die REST Schnittstelle ausgetauscht.
Dies gilt auch für die GRiDDS Backend Komponenten. Und genau wie das Shopware Backend sind die Komponenten auf ExtJS aufgebaut und integrieren sich so ins Shopware Backend.


Frontent

GRiDDS Corporate Structure erweitert den Kontobereich eines angemeldeten Mitarbeiters um Funktionen zur Verwaltung anderer Mitarbeiter. Diese basieren auf der von Shopware eingesetzten Smarty Template Engine.


Rendering / Data Selection

GRiDDS business plugins Shopware Produktrenderingprozess Hooks.


Die hier gezeigten  Hooks oder Einklinkprozesse basieren auf dem Event & Hooksystem von Shopware.


GRiDDS Corporate Structure und GRiDDS Phone Numbers klinken sich in verschiedene Shopware Frontend Prozesse ein, um einerseits unternehmensspezifisch Produkte zu filtern und andererseits im Bestellprozess zusätzliche Prozesse, wie z.B. Gruppenbestellmöglichkeiten, einzufügen.

GRiDDS Price Rules klinkt sich in alle Preisberechnungsprozesse ein um unterneh

mensspezifische Rabatte in den Shop- wie Bestellansichten durchzusetzen.

GRiDDS Order Fields Template klinkt sich in den Bestellprozess ein, um zusätzliche Informationen der Bestellung hinzuzufügen, damit diese einerseits auf Bestellbestätigungen und Rechnungen auftauchen und andererseits für die Backoffice-Anbindung an ERP Systeme über die API abgerufen werden können.

Interessiert an einer B2B-Lösung mit Shopware? Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf